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	<title>Medienkongress 2012</title>
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		<title>Willkommen!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 21:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine3000</dc:creator>
				<category><![CDATA[About]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war der Europa Medien Demokratie Kongress 2012! Rund 150 Jugendliche aus Österreich versammelten sich von 9. bis 11. Mai in Wien um sich in Workshops und Diskussionsgruppen zum Themenkomplex „Europa – Medien – Demokratie“ auszutauschen und weiterzubilden. Gefördert wurde hierbei eine Vernetzung motivierter Jugendlicher und deren Partizipationsbereitschaft und -kompetenzen im Feld von Politik und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war der Europa Medien Demokratie Kongress 2012!</p>
<p>Rund 150 Jugendliche aus Österreich versammelten sich von 9. bis 11. Mai in Wien um sich in Workshops und Diskussionsgruppen zum Themenkomplex „Europa – Medien – Demokratie“ auszutauschen und weiterzubilden.</p>
<p>Gefördert wurde hierbei eine Vernetzung motivierter Jugendlicher und deren Partizipationsbereitschaft und -kompetenzen im Feld von Politik und Medien.</p>
<p>Ergebnisse der Workshops und Fotomaterial rund um den Kongress findest du in unserer Galerie!</p>
<p>Bei Fragen wende dich bitte an <a href="mailto:office@jef.at">office@jef.at</a> oder telefonisch an unser Büro unter +43-5-9950!</p>
<p>Beim EMDK 2012 handelte es sich um eine vom Bund Europäischer Jugend/Junge Europäische Föderalisten (BEJ/JEF) gemeinsam mit reflex.at – Verein für Bildung und Jugendkommunikation organisierte, schulbezogene Veranstaltung in Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK).</p>
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		<title>Go In &#8211; Themenkreise</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 15:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goins]]></category>

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		<description><![CDATA[Analoge Politiker im digitalen Netzwerk &#8211; Polit Campaigning auf facebook und Co – gefällt mir? Was dürfen Medien? &#8211; Frech nachgefragt oder verleumdet? Revolution 2.0– Herausbildung einer globalen Zivilgesellschaft Deine Daten, Rechte und Sicherheit im Internet Europa 2050 – unsere Zukunft, Visionen, Möglichkeiten Informationsqualität im Internet Woher kommt das Internet? Zukunft der Print-Medien Partizipation im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Analoge Politiker im digitalen Netzwerk &#8211; Polit Campaigning auf facebook und Co – gefällt mir?</li>
<li>Was dürfen Medien? &#8211; Frech nachgefragt oder verleumdet?</li>
<li>Revolution 2.0– Herausbildung einer globalen Zivilgesellschaft</li>
<li>Deine Daten, Rechte und Sicherheit im Internet</li>
<li>Europa 2050 – unsere Zukunft, Visionen, Möglichkeiten</li>
<li>Informationsqualität im Internet</li>
<li>Woher kommt das Internet?</li>
<li>Zukunft der Print-Medien</li>
<li>Partizipation im Internet</li>
<li>International Affairs -Europa schafft Verbindungen</li>
</ul>
<p>Inputs zur Thematik dieser Vorträge wirst du nach deiner Anmeldung per E-mail zugeschickt bekommen bzw. an dieser Stelle downloaden können.</p>
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		<title>Was dürfen Medien? – Frech nachgefragt oder verleumdet?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 13:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goins]]></category>

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		<description><![CDATA[Julia Grillmayr ist 24 und kommt aus Wien. Sie studierte dort vergleichende Literaturwissenschaften und schreibt derzeit ihre Dissertation in Komparatistik und Philosophie in einem internationalen und interdisziplinären Forschungsprojekt, welches durch ein DOC-Team-Stipendium der österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziert wird. 2003 begann sie als freie Mitarbeiterin bei der Tageszeitung „der Standard“ zu arbeiten. Unter anderem publizierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Julia Grillmayr ist 24 und kommt aus Wien. Sie studierte dort vergleichende Literaturwissenschaften und schreibt derzeit ihre Dissertation in Komparatistik und Philosophie in einem internationalen und interdisziplinären Forschungsprojekt, welches durch ein DOC-Team-Stipendium der österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziert wird. 2003 begann sie als freie Mitarbeiterin bei der Tageszeitung „der Standard“ zu arbeiten. Unter anderem publizierte sie dort Bildungsbeilagen (Unistandard, Forschungsspezial,…). Seit Oktober 2011 ist sie Chefredakteurin des Schüler-Standard.</p>
<p><span id="more-490"></span></p>
<p><strong>Was dürfen Medien? </strong></p>
<p>Das Internet hat mit seiner enormen Geschwindigkeit das Leben und besonders das unserer Generation schneller gemacht. Fast jeder verfügt über ein Handy, welches mit einer Kamera ausgerüstet ist und schnell Fotos machen kann. Das Handy selbst, wird zum Smartphone und kann nicht nur Fotos schießen, sondern diese auch gleich ins Internet hochladen. Ereignisse werden schneller und meist von mehreren dokumentiert, der Nachteil jedoch ist, dass Medien wie Zeitungen langsamer sind als das Internet und ihre Relevanz dadurch zunehmend einbüßen.</p>
<p>Wer möchte denn schon Informationen lesen die schon seit Stunden durch das Internet bekannt geworden sind und erst am nächsten Morgen in den Zeitungen stehen?</p>
<p>Ein aktuelles Beispiel wäre der Tod von Whitney Houston, eine Sängerin und Schauspielerin aus den USA. Die Zeitung kann mit der Geschwindigkeit des Informationsflusses im Internet nicht immer mithalten und so ergibt es sich, dass manche Zeitungen, meistens Boulevardzeitungen, nun ein neueres Konzept versuchen, um ihre Einnahmen zu erhöhen und um auf sich aufmerksam zu machen.</p>
<p>Es ist ein Konzept, das die Menschen durch Bilder emotional an den Artikel oder die Geschichte die in dem Artikel behandelt wird, zu binden versucht. Berichtet eine Zeitung über einen schweren Autounfall, reicht es, wenn nur geschrieben wird, dass der Unfall sehr schwer war und das es Tote oder Verletzte gab. Stattdessen werden Bilder von den Opfern oder den zerstörten Autos gezeigt bzw. eine detailreiche Beschreibung der Opfer angegeben.</p>
<p>Die Zeitungen wollen damit schockieren, denn nur eine schockierende Zeitung kann den Leser dazu bringen die Nachricht, die so „schrecklich“ und „außergewöhnlich“ erscheint zu lesen. Bei den Zeitungen herrscht daher ein starker Konkurrenzkampf um immer noch schockierende Neuigkeiten immer schneller zu veröffentlichen. Durch die Präsenz des Internets und nun auch der Partizipation des einzelnen Users ist dieser Kampf noch härter geworden.</p>
<p>Diese Situation hat eine Diskussion ausgelöst, wie die Artikel in einer Zeitung beschaffen sein sollen und welche Fotos veröffentlich werden dürfen und welche nicht. Es geht um die Ethik des Journalismus. Wie könnte man Ethikbestimmungen bzw. Benimmregeln im Journalismus durchsetzen? Die Pressefreiheit gehört zu unserem Demokratieverständnis und darf nicht von staatlicher Seite eingeschränkt werden, denn die Medien müssen und dürfen auch kritisch sein.</p>
<p>Sie dürfen Ereignisse gerne „durchleuchten“, dennoch müssen auch die Persönlichkeitsrechte der Menschen über die der Bericht erstattet wird, gewahrt werden. Das bedeutet, dass die Meinungsfreiheit zwar gegeben sein muss, aber keine Diskriminierung, keine Verhetzung, Beschimpfungen oder Bloßstellungen erlaubt sein dürften. Die Medien dürfen also diese ethische Grenze nicht überschreiten.</p>
<p>Was passiert aber, wenn die Grenze schon überschritten worden ist? Wer könnte die Medien dann verwarnen und zur Rechenschaft ziehen? Die einzige Möglichkeit zu solchen Maßnahmen hat zurzeit der Presserat. Dieser kann jedoch nur Zeitungen zur Rechenschaft ziehen bzw. verwarnen, nachdem diese ihren Artikel schon veröffentlicht haben.</p>
<p>Es muss den Medien und vor allem den Zeitungen daher gelingen die Ethikvorlagen unserer Gesellschaft viel früher wahrzunehmen. Experten schlagen deshalb vor, dass Journalisten im Studium eine gewisse Selbstkritik mitgegeben werden muss, sie also nur dann ihren Beruf ausüben dürfen, wenn ihnen ethische Regeln in Ausbildung und Weiterbildungen nahegebracht wurden.</p>
<p>Ein weiterer Vorschlag der Medienexperten ist es, einen Journalistenrat einzuführen, der Zeitungen im Bereich Ethik besser beraten kann und sie notfalls auch dazu auffordern kann Persönlichkeitsrechte von Opfern und Beteiligten einzuhalten.</p>
<p>Doch die Medien dürfen ihre kritische Stimme bzw. ihre politische Verantwortung der Leser gegenüber nicht verlieren denn diese ist wichtig, um Sachverhalte der Politik besser nachvollziehen zu können.</p>
<p>In wie weit also Datenschutzrechte nicht verletzt werden dürfen ist also ein schwieriges Thema, aber kein unlösbares.</p>
<p>Es gibt auch andere Wege für Zeitungen um im Internetzeitalter präsent zu bleiben ohne dass die Qualität der Berichterstattung darunter leidet. Großen Zeitungen wie die „Frankfurter Allgemeine“, „Die Zeit“ oder „Der Standard“ haben den Sprung in die Online-Welt geschafft und dies auch ohne durch skandalöse Bilder und Schocknachrichten auf sich aufmerksam zu machen.</p>
<p>Die Qualität der Berichterstattung scheint sich im gewissen Sinne also immer stärker nach online zu verschieben.</p>
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		<title>Europa 2050 – unsere Zukunft, Visionen, Möglichkeiten</title>
		<link>http://www.medienkongress.net/goins/europa-2050-unsere-zukunft-visionen-moeglichkeiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 13:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goins]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel Gerer ist Bundesvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) und Generalsekretär des Bundes Europäischer Jugend (BEF). Im Rahmen dieser Organisationen partizipiert er in europäischen Seminaren und Kongressen und engagiert sich für mehr Jugendbeteiligung in Europa. Zukunft Europas – Ideen, Visionen, mögliche Umsetzung Es war einmal… …die Idee einer geeinten Gemeinschaft, die für Frieden, Stabilität und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daniel Gerer ist Bundesvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) und Generalsekretär des Bundes Europäischer Jugend (BEF). Im Rahmen dieser Organisationen partizipiert er in europäischen Seminaren und Kongressen und engagiert sich für mehr Jugendbeteiligung in Europa.</p>
<p><span id="more-511"></span></p>
<p><strong>Zukunft Europas – Ideen, Visionen, mögliche Umsetzung</strong></p>
<p><strong>Es war einmal…</strong></p>
<p>…die Idee einer geeinten Gemeinschaft, die für Frieden, Stabilität und wirtschaftlichen wie auch persönlichen Wohlstand einstehen sollte. Der Mensch und seine Würde sollten im Mittelpunkt einer solidarischen und partizipatorischen Demokratie stehen.</p>
<p>Politische Freiheit und ökonomischer Wohlstand sollte in einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Vorstellung niedergeschrieben und realisiert werden. All das sind Urgedanken der Gründung einer europäischen Union, in der wir Europäer heute leben.</p>
<p>Allerdings fängt unser Europa an zu bröckeln. Immer mehr Probleme tun sich auf und der Weg zur Erfüllung unserer Vision eines einigen Miteinanders scheint sich schwieriger zu gestalten als angenommen. Um den Bürgern einen harmonischen und wirtschaftlich starken Lebensraum zu bieten muss sich Europa als politisches Konzept sowohl nach innen als auch in Richtung von außenpolitischer Fragen stärken.</p>
<p>Welche Visionen umhüllen derzeit den Europaraum? Soll Europa eher eine Union der Staaten oder eine Union der Völker werden? Wie weit kann oder soll sich die EU ausdehnen? Wie weit hängt bei einer solchen Ausdehnung die Anzahl der Mitgliedsstaaten von einer Funktions- und Handlungsfähigkeit der Union ab? Wie kann eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik aussehen? Und welche Auswirklungen werden alle neuen Entwicklungen Europas auf Nachbarstaaten oder Partnerländer haben?</p>
<p>&#8220;Ein Staaten-, Wirtschafts- und Sicherheitsbündnis mit etwa vierzig Demokratien, 650 Millionen Menschen in Regionen, von denen zwei Weltkriege ausgingen und die nach wie vor einen Großteil des weltweiten Wohlstandes produzieren.&#8221; So fasst Timothy Garton Ash, ein britischer Historiker mit Forschungsschwerpunkt der Europäischen Gegenwartsgeschichte, seine Vision einer europäischen Zukunft zusammen.</p>
<p><strong>Drei Perspektiven einer Vision</strong><strong></strong></p>
<p>Betrachten wir aber erst einmal die gegenwärtig verbreiteten Vorstellungen der zukünftigen Union, welche sich in drei Hauptströmungen einteilen lassen: ein „koloniales Europa“, ein „universalistisches Europa“ und ein „kosmopolitisches Europa“.</p>
<p><strong>Koloniales Europa</strong></p>
<p>Das „koloniale Europa“ wird von dem derzeitigen europaweiten Vormarsch der Rechtspopulisten gekennzeichnet. Die Vertreter dieses Europas verteidigen einerseits die europäischen Nationen und stehen für nationale Identitäten ein, andererseits blicken sie fast wehmütig auf die Zeit zurück, in der Europa die Welt kolonial beherrschte.</p>
<p>Daher wünschen sie sich ein Europa mit „wahren“ Europäern und leisten damit Widerstand gegen Migration und eine „Islamisierung“ der Welt. Für dieses Europa fehlt jedoch sowohl die demografische als auch die materielle Grundlage, denn Multikulturalismus ist aus Europa seit je her kaum wegzudenken.</p>
<p><strong>Universalistisches Europa</strong></p>
<p>Das Konzept eines „universalistischen Europas“ verbindet die Vergangenheit Europas nicht mit Kolonialisierung sondern mit dem Siegeszug der Moderne. Die Entfaltung der Aufklärung, die Entwicklung von Menschenrechten und der des Rechtsstaats legen den Grundstein dieses Zugangs zur Europäischen Identität. Innerhalb dieser, von den Weltregionen abgehobenen Insel Europa, wird politischer und gesellschaftlicher Fortschritt ermöglicht und ausgebaut.</p>
<p><strong>Kosmopolitisches Europa</strong></p>
<p>Kann also nun ein „kosmopolitisches Europa“ zurück zur Kernidee und hin zu einer friedlichen Völkergemeinschaft führen?</p>
<p>Die Vorstellung eines kosmopolitischen Europas sieht die Idee der „Vereinigten Staaten Europas“ sowie auch Europa als „Union als Nationalstaaten“ als veraltet an. Es proklamiert eher einen neuen Souveränitätsbegriff der Nationalstaaten, in dem diese eine Stimme im europäischen Raum und weit darüber hinaus erhalten. Mit dieser Stimme könnten sie direkten Einfluss nehmen auf europapolitische Ereignisse. Wenn die Nationalstaaten ihre Macht in der EU bündeln, könnten sie dadurch auch Abhilfe und Lösungen für ihre nationalen Probleme schaffen.</p>
<p>Ein kosmopolitisches Europa würde des Weiteren einen neuen Identitäts- und Integrationsbegriff benötigen, der das Zusammenleben über Grenzen hinweg möglich macht. Die Vielfalt, die Europa ausmacht, wird nicht als Gefährdung empfunden, sondern als Quelle der europäischen Weltoffenheit. Diese Vielfalt, sei es in den Lebensstilen, den Sprachen oder den Demokratieformen, gilt es nach kosmopolitischer Sicht zu organisieren und als Quelle für europäische Produktivität zu nutzen. Dies erfordert aber auch den Abschied vom Nationalismus. An seine Stelle soll europainterne Kooperation und eine institutionelle Struktur treten. Um so ein Europa zu realisieren, bedarf es zudem eine Veränderung in der politischen Kultur und Leistung Europas.</p>
<p>Europa darf nicht weltweit Menschenrechte proklamieren, dann jedoch seine Grenzen für Flüchtlinge schließen. Es darf nicht selbstlose Militärinterventionen zur Sicherung der Zivilbevölkerung beschließen und gleichzeitig autoritäre Regime mit schweren Waffen beliefern.</p>
<p>Die Idee eines kosmopolitischen Europas geht einher mit der Idee einer dezentrierten Welt, ohne einen stark dominierenden Akteur. Die Aufgabe Europas wäre hier, sein zentrales Anliegen in diese Welt zu tragen, nämlich die „Expansion der Freiheit“.</p>
<p>So viel zu den gegenwärtigen Vorstellungen, wie ein Europa der Zukunft aussehen könnte.</p>
<p><strong>Was wünscht die Politik</strong></p>
<p>Die Politik selber ist sich derzeit noch nicht einig über ihre Europa-Vision. Was jedoch deutlich wird ist, dass sie an einem Europa als Wirtschaftsunion interessiert ist. So wünschen sich einige Politiker mehr Zusammenarbeit der Nationalstaaten in finanz- und steuerpolitischen Fragen.</p>
<p>Um den Souveränitätsverlust der Nationalstaaten befürchtet, spricht man sich zur Zeit noch vorsichtig für die Einführung eines gemeinsamen europäischen Finanzministers aus. Die eine Seite lehnt eine Zentralisierung der Kompetenzen ab. Die andere Seite verlangt nach einer Institution mit Durchgriffsrechten in Krisenzeiten. An eine Schaffung neuer Institutionen sei jedoch wiederum erst zu denken, wenn die bisherigen einwandfrei funktionieren und agieren.</p>
<p>Eine kontinuierliche Finanzpolitik auf EU-Ebene soll möglichst rasch ermöglicht werden, damit der Euro als europäische Währung gestärkt wird. Ob dies mit oder ohne der  Mitbestimmung der nationalen Parlamente geschehen soll, darüber wird zurzeit lebhaft diskutiert.</p>
<p>Neben dem Aufbau einer effizienten Wirtschaftsunion gehen Fragen auch in Richtung eines geeinten Auftretens nach Außen. Ein Europa, welches im UN- Sicherheitsrat geschlossen abstimmt und damit zu einer gewichtigen Stimme in weltpolitischen Angelegenheiten wäre ein wertvolles politisches Instrument.</p>
<p><strong>Was Europa im Innersten zusammenhält?</strong></p>
<p>Wenn man an die Zukunft Europas denkt, kommt man nicht um den Verfassungsbildungsprozess umher. Notwendige Institutionen, staatliche Durchsetzung, rechtliche Gestaltung und Sicherung – all das benötigt seine Legitimation, besonders in zukünftigen Zeiten. Ein größer werdendes Europa braucht gemeinsame europäische Werte und Wertvorstellungen. Es brauch nicht nur einen institutionellen Rahmen, sondern besonders einen verfassungsrechtlichen Rahmen, der diese auch in Zukunft sichern kann. Der derzeit geltende Vertrag von Lissabon gab der EU eine einheitliche Struktur und Rechtspersönlichkeit. Er soll Europa ein Stück demokratischer und handlungsfähiger machen. Der Verfassungsvertrag dient als Basis einer politischen Einheit, denn in ihm ist der Kerngedanke eines gemeinsamen und friedlichen Europas niedergeschrieben. Mit den in ihm verankerten Grundrechten und dem strukturellen Gefüge soll er bei allen weiteren Entwicklungen leitführend sein und in Richtung einer europäischen Identität führen.</p>
<p><strong>Needs and Seeds</strong></p>
<p>Wie aber lässt sich so eine gemeinsame Identität bilden? Bleibt das uns versprochene Wir-Gefühl doch eine Utopie? Braucht Europa kulturelle Integration? Wenn wir das Gefühl haben, unsere Stimme nicht zu hören, wie können wir uns dann beteiligen? Warum scheint die europäische Präsenz in der Öffentlichkeit so gering zu sein, wenn sie doch so wichtig für unser zukünftiges Miteinander ist? Wer an den Punkt kommt, an dem man sich die Frage nach der Notwendigkeit stellt, der kommt an dem Punkt, an dem Europa durch uns Gestalt annehmen kann.</p>
<p>„Wir brauchen dieses Europa, um einen Rückfall in die schlechten alten Zeiten des Krieges und der Barbarei zu verhindern“, antwortet Garton Ash, „Wir brauchen dieses Europa, um den beispiellosen Wohlstand und die soziale Sicherheit zu wahren, die Westeuropa im Laufe der letzten sechzig Jahre erarbeitet hat und jetzt versucht, mit dem übrigen Kontinent zu teilen, während es vor der Herausforderung des ökonomischen Wettbewerbs mit Asien und Amerika steht.[…] Außerdem brauchen wir Europa als Baustein für eine freie Welt.&#8221;</p>
<p>Europa ist ein Zukunftsprojekt, vorzugsweise unser Zukunftsprojekt.</p>
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		<title>International Affairs- Europa schafft Verbindungen</title>
		<link>http://www.medienkongress.net/goins/international-affairs-europa-schafft-verbindungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 13:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goins]]></category>

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		<description><![CDATA[Farid Hafez hat in Wien Politikwissenschaften studiert und 2009 promoviert. Im selben Jahr erhielt er gemeinsam mit John Bunzl den Bruno- Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch „Islamophobie in Österreich“. Seit dem Wintersemester 2008 ist er Lektor am Institut für Orientalistik an der Uni Wien und sei Wintersemester 2009 Lehrbeauftragter am Privaten Studiengang für das Lehramt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Farid Hafez hat in Wien Politikwissenschaften studiert und 2009 promoviert. Im selben Jahr erhielt er gemeinsam mit John Bunzl den Bruno- Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch „Islamophobie in Österreich“.</p>
<p>Seit dem Wintersemester 2008 ist er Lektor am Institut für Orientalistik an der Uni Wien und sei Wintersemester 2009 Lehrbeauftragter am Privaten Studiengang für das Lehramt Islamische Religion an Pflichtschulen.</p>
<p><span id="more-506"></span><br />
<strong>International Affairs</strong></p>
<p><strong></strong>Migrationspolitik ist für die EU ein sehr junges Feld und kam erst Ende der 1980er Jahre auf.  Heute ist es sogar einer der Kernbereiche der europäischen Politik. Doch um in diesem Feld neue Bestimmungen durchzusetzen ist oft schwierig, da Staaten sich in diesem Bereich durch einen Verlust ihrer Sourveränität nach innen bedroht fühlen. Die europäische Migrationspolitik benötigt also eine Zusammenarbeit aller EU-Länder.</p>
<p>Trotz dieser Schwierigkeit sind im Bereich der Kontrolle über Migrationsbewegungen, der grenzpolitischen Zusammenarbeit und dem Kampf gegen irreguläre Ein- und Auswanderung Fortschritte erzielt worden. Dennoch gibt es Bereiche wie die Rechte der legal niedergelassenen Ausländer, welche nur lückenhaft harmonisiert worden sind. Besonders im Verhältnis der Zusammenarbeit zwischen Arbeitsmigration und Ausländerintegration sind bisher nur wenige Schritte zur Koordinierung erfolgt.</p>
<p>Man muss aber versuchen, die verschiedenen Staaten zu verstehen, denn jeder Staat hat eine andere Geschichte und eine andere Einstellung zu Migration.</p>
<p><strong>Historischer Verlauf</strong></p>
<p>Historisch können die europäischen Staaten in vier Kategorien eingeteilt werden.</p>
<p>In der ersten Kategorie sind ehemalige Koloniestaaten wie Belgien, Frankreich oder das vereinigte Königreich von Großbritannien. All diese Länder sind im 19. Jahrhundert zu Einwanderungsländern geworden und gewährten den Einwanderern weitgehende Zuwanderungs- und Aufenthaltsrechte. Eine Integration war den Zuwanderern in diesem Land also möglich und auch vom Staat gewollt.</p>
<p>In der nächsten Kategorie sieht dies schon etwas anders aus, denn dort wollte der Staat zwar, dass sich die Einwanderer integrieren aber nicht auf Dauer, sondern nur für einige Zeit. Die Länder die dieses System verfolgten waren mitteleuropäische Staaten wie Deutschland und Österreich. Beide Länder wurden erst nach dem zweiten Weltkrieg zu Einwanderungsländern und versuchten dies nur für eine bestimmte Zeitlänge zu sein. Die Menschen die unter diesen Bedingungen eingewandert sind wurden als Gastarbeiter bezeichnet. Diese hatten sich aber niedergelassen, integrierten sich stärker als gedacht und holten ihre Familien nach. Daraus entsteht für diese Länder eine andere Problematik im Bereich Migration und Integration als für die in der ersten Kategorie.</p>
<p>Wieder anders sieht es in der dritten Kategorie aus. Die südlichen EU-Mitgliedsstaaten wie Italien, Portugal, Spanien oder Griechenland wurden erst in den 1980er Jahren zu Einwanderungsländern und betrachten sich selbst als Transitländer. Diese Länder sehen sich als Starthilfen für Einwanderer und als Tor zu Europa. Das bedeutet also, dass die Einwanderer gar nicht auf Dauer in diesem Land leben, sondern eben nur für eine gewisse Zeit, um dann in ein anderes EU-Land auszuwandern.</p>
<p>Ähnliches ist auch über die vierte Kategorie zu sagen, denn diese Länder fühlen sich ebenfalls als Transitländer und die meisten Einwanderer versuchen ihr Glück nach einiger Zeit wo anders. Die Länder die dies betrifft, sind vor allem die neuen Mitgliedsstaaten, wie Tschechen, Polen, Bulgarien oder Rumänien.</p>
<p>Die Geschichte zeigt uns hier also, dass verschiedene Mitgliedsstaaten der EU, verschiedene Erfahrungen und Probleme in diesem Bereich haben und dadurch auch andere Meinungen und Herangehensweisen an die Thematik resultieren.</p>
<p>Es muss aber beachtet werden, dass Zuwanderung seit 1992 eine der wichtigsten Quellen des Bevölkerungswachstums ist und damit ein starker Faktor, um eine Überalterung der europäischen Gesellschaft zu verhindern.</p>
<p><strong>Vertrag von Lissabon</strong></p>
<p>Der Vertrag von Lissabon beinhaltet Bestimmungen zu einer gemeinsamen Einwanderungspolitik. Angesprochen wird hier unter anderem eine Visumspflicht, welche von den EU-Ländern stark befürwortet wurde. Jedoch nicht ohne Schwierigkeiten, denn die neuen Mitgliedsstaaten im Osten und Südosten Europas müssen auch gegen kulturell, wirtschaftlich und sozial stark verwandte Länder diese Visumspflicht verhängen, wenn diese nicht Mitglied der EU sind. Daraus können Konflikte zwischen diesen Ländern entstehen, weil sich die nicht EU-Bürger in diesen Ländern trotz ihrer ähnlichen Kultur benachteiligt fühlen könnten.</p>
<p><strong>Integrationspolitik</strong></p>
<p>Verstärkt mit Themen der Integration beschäftigt sich die EU erst seit Ende der 1990er Jahre. Genau wie die Thematik der Migrationspolitik hat man sich Fragen der Integration erst spät zugewandt. Integrationspolitik gehört heute aber ebenfalls zu einem der politischen Kernbereiche in der EU. Innerhalb der Mitgliedsstaaten wurde in Folge ein Netzwerk mit nationalen Kontaktstellen eingerichtet, welches alle drei Jahre ein Handbuch zu dem Thema Integration veröffentlicht.</p>
<p>Im Jahr 2004 wurden auch die folgenden Punkte durch die EU beschlossen:</p>
<ul>
<li>Integration ist ein Prozess zwischen Zuwanderern und Aufnahmegesellschaft</li>
<li>Zuwanderer müssen Respekt für die Grundwerte der EU haben</li>
<li>Sprachkenntnisse, Geschichtskenntnisse und Kenntnisse über die Institution des Gastlandes</li>
<li>Beschäftigung und Bildung sind für die Integration zentral</li>
<li>Zuwanderer sollen möglichst an der Integrationspolitik beteiligt sein.</li>
</ul>
<p><strong>Unionsbürgerschaft:</strong></p>
<p>In dem Vertrag von Maastrich wurden die Rechte und Pflichten der EU-Bürger, die sich aus der Personenfreizügigkeit ergeben, zusammengefasst. Eine Neuerung in diesem Vertrag ist, dass die nationale Staatsangehörigkeit ergänzt wird, denn ein Angehöriger eines EU-Landes ist nun auch automatisch Unionsbürger. Dieser hat nun das Recht sich in der EU frei zu bewegen und sich aufzuhalten auch ohne einen Nachweis der Erwerbstätigkeit vorweisen zu müssen. Weiteres dürfen Unionsbürger in allen Drittländern um Hilfe bitten, wenn ihr eigenes Heimatland dort nicht vertreten ist. Dies bedeutet einen größeren diplomatischeren Schutz und auch konsularischen Schutz.<br />
Bei dem Vertrag von Amsterdam (1997 unterzeichnet und 1999 in Kraft getreten) wird das Recht um das Verbot der Diskriminierung wegen dem Geschlecht, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung erweitert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ethik und Funktion der Medien</title>
		<link>http://www.medienkongress.net/goins/ethik-und-funktion-der-medien/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 13:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goins]]></category>

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		<description><![CDATA[Gregor Jansen ist Priester, Jugendseelsorger im Vikariat Wien-Stadt und Mitglied in der „Jugendkirche Wien“. Gregor hat in Bonn Theologie studiert und kam dann nach Wien um zu promovieren. 1999 ist er in das Wiener Priesterseminar eingetreten und wurde 2001 zum Diakon der Erzdiözese Wien geweiht. Medien umgeben uns überall in verschiedenen Formen. Am Handy, im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gregor Jansen ist Priester, Jugendseelsorger im Vikariat Wien-Stadt und Mitglied in der „Jugendkirche Wien“.</p>
<p>Gregor hat in Bonn Theologie studiert und kam dann nach Wien um zu promovieren. 1999 ist er in das Wiener Priesterseminar eingetreten und wurde 2001 zum Diakon der Erzdiözese Wien geweiht.</p>
<p>Medien umgeben uns überall in verschiedenen Formen. Am Handy, im Internet, in der Tageszeitung, dem Fernseher, Radio, dem Buch, oder als CD und DvD oder dem E-Book &#8211; durch technische Applikationen die jeder Mensch alltäglich nutzt, sind sie aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und dadurch enorm wichtig für unsere Partizipation am Leben in der Gesellschaft.</p>
<p><span id="more-500"></span></p>
<p><strong>Was ist aber die Aufgabe der Medien?</strong></p>
<p>Medien müssen in erster Linie eine Informationsquelle für Menschen sein. Dabei sind nicht nur große politische, sondern auch kleine regionale Ereignisse, Klatsch und Tratsch aus der Promiwelt und auch Musiknachrichten oder Nachrichten über Kunst, Religion und viele andere Bereiche gemeint.</p>
<p>Eine weitere  Aufgabe ist Bildung, denn Medien sind auch gleichzeitig Kulturträger in unserer Welt. Speziell Massenmedien sind dafür zuständig, dass sich Kultur verbreitet und Menschen über kulturelle Dinge informiert sind.</p>
<p><strong>Persönliche und objektive Meinungsbildung</strong></p>
<p>Zusammengenommen entstehen durch diese zwei Funktionen im optimalen Fall eine der wichtigsten Aufgaben, die ein Medium in deiner Demokratie haben sollte: das Schaffen der Möglichkeit einer selbstbestimmten Beteiligung am öffentlichen Diskurs. Daher sollten Medien frei zugänglich sein und nach bestem Wissen und Gewissen dazu beitragen, dass sich der Konsument eine persönliche und objektive Meinung zu einem Thema bilden kann.</p>
<p>In der Praxis ist es aber leider oft so, dass Tageszeitungen oder Fernsehsender parteipolitisch stark eingefärbt sind, was im Weiteren zu einer einseitigen Berichterstattung führt. Es wäre daher jedem Leser oder Zuseher anzuraten öfters mal das Programm oder die Zeitung zu wechseln.</p>
<p><strong>Internet als neue Qualitätsplattform</strong></p>
<p>Das schöne am Internet ist hier die Vielfältigkeit an Meinungsträgern und dass man sich online schnell und unkompliziert verschiedenartige Informationen verfügbar hat. Bildung bedeutet also nicht nur Informationsaufnahme, sondern auch Bewusstseinsbildung über die Möglichkeiten des Medienkonsums.</p>
<p>Medien werden aber auch als Ware oder Dienstleistung angeboten, schaffen Arbeitsplätze und sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Seit Einführung des Internet und dem Aufkommen von Online-Zeitungen kämpfen vor allem die Print-Medien ums Überleben.</p>
<p><strong>Haben diese neuen Medien noch eine Ethik?</strong></p>
<p>In der Tat sind vor allem Fragen nach Ethik und der Schutz der Privatsphäre des Einzelnen ein Problem unserer Zeit. Medien bekommen einen immer größeren Handlungsspielraum und eine unübersichtliche Wertorientierung. Das meiste Wissen, das wir haben, erfahren wir über Medien und wenn diese uns keine Moral- und Ethikvorstellungen vermitteln, dann nehmen wir die Welt ohne diese wahr.</p>
<p>Dies schadet der Gesellschaft wie auch den Medien selbst, denn Moral- und Ethikvorstellungen haben zu Menschenrechtserklärungen geführt, welche noch heute das Grundgerüst unserer Demokratie und der Meinungs- und Pressefreiheit darstellen.</p>
<p><strong>Was genau soll aber eigentlich beachtet werden?</strong></p>
<p>Die Achtung vor dem Kommunikationspartner und die Achtung vor der Wahrheit sollten bei den Mitarbeitern von Medien-Unternehmen eine Selbstverständlichkeit darstellen, die in der Unternehmensphilosophie festgehalten wird und die aber schon im Vorfeld durch eine ethik-affine Bildung vermittelt wurde.</p>
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		<title>Analoge Politiker im digitalen Netzwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goins]]></category>

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		<description><![CDATA[Judith Kohlenberger ist Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Wien. Sie beschäftigt sich insbesondere mit zeitgenössischer amerikanischer Literatur und Film sowie allgemeiner Kulturtheorie. Judith schreibt seit 2008 Shortstorys, Essays und Kurzprosa. In ihren Texten befasst sie sich neben feministischen Themen vor allem mit der Morbidität des heutigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Judith Kohlenberger ist Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Wien. Sie beschäftigt sich insbesondere mit zeitgenössischer amerikanischer Literatur und Film sowie allgemeiner Kulturtheorie.</p>
<p>Judith schreibt seit 2008 Shortstorys, Essays und Kurzprosa. In ihren Texten befasst sie sich neben feministischen Themen vor allem mit der Morbidität des heutigen Lebens und den absurden Momenten der Postmoderne. 2008 belegte sie den 3.Platz beim BEWAG- Literaturwettbewerb.</p>
<p><span id="more-515"></span></p>
<p><strong>Analoge Politiker im digitalen Netzwerk  &#8211; Polit Campaigning auf Facebook &amp; Co. – gefällt mir? </strong></p>
<p>Unsere Gesellschaft ist mittlerweile im digitalen Zeitalter angekommen. Wir verbringen einen Großteil unserer Zeit im Internet &#8211; jeder Bereich unseres gesellschaftlichen Lebens, sei es Einkaufen, Gespräche mit Freunden, Urlaubsplanung, Dating, Bankgeschäfte, etc. wird über die digitale Welt koordiniert und erlebt.</p>
<p>Umso mehr wir mit Informationen überflutet werden, desto mehr steigt auch unser Interesse für weltbewegende oder auch regionale Ereignisse, und damit auch unsere Beteiligung daran. Das Netz als ein freies und unabhängiges Medium ermöglicht somit Demokratie und Partizipation auf eine neue Art und Weise.</p>
<p><strong>Politiker im Netz</strong></p>
<p>Es war also nur eine Frage der Zeit bis auch unsere PolitikerInnen das Internet als ihre Plattform nutzen um politischen Inhalte zu verbreiten in der Hoffnung, durch diese Online-Präsenz eine noch größere und jüngere Bevölkerungsschicht zu erreichen.</p>
<p>In der Praxis sieht das dann zum Beispiel so aus, dass unser Präsident Heinz Fischer oder auch Bundeskanzler Werner Faymann sich Facebook- oder Twitter Accounts zulegen und damit versuchen zugänglicher, verständlicher und möglicherweise auch „cooler“ zu wirken.</p>
<p>Politische Inhalte können schnell online gestellt werden und schnell aktualisiert werden. Informationen über politische Veranstaltungen oder der Standpunkt einer einzelnen Partei zu einem bestimmten Thema können via sogenannter „AdWords“ in Suchmaschinen gefunden werden.</p>
<p><strong>Online-Aktivismus</strong></p>
<p>Das Kommentieren von Beiträgen und das Diskutieren in Onlineforen kann eine gute Möglichkeit sein, sich mit Themen auseinander zu setzen, zu denen man sich in der Öffentlichkeit schwieriger äußern kann.</p>
<p>In der österreichischen Gesellschaft gibt es bereits solche Online-Aktivitäten, man weiß aber noch nicht so Recht wie man sie einordnen soll und was sie für eine Rolle im politischem System Österreichs spielen. Natürlich wird das Internet vermehrt als Wahlkampfhelfer benutzt, und trotzdem bedeutet ein „gefällt mir“ noch lange kein Kreuzerl im Wahllokal.</p>
<p>Netz-Präsenz kann auch eine Möglichkeit für PolitikerInnen bieten, ihre Politik für uns Bürger leichter zugänglich und damit transparenter zu machen. Angesichts der großen Beteiligung in Onlineforen wirft sich die Frage auf, in wie fern unsere Reaktionen im Netz das politische Meinungsbild beeinflussen oder sogar verändern können?!?</p>
<p>Einen Wahlkampf, wie beispielsweise US-Präsident Barack Obama ihn durch das WWW zelebriert hat, kann man so in Österreich aber nicht durchführen. Zu unterschiedlich sind die Mentalitäten und letztlich auch politischen Strukturen. Trotzdem scheint das Internet ein Wahlkampffeld der Zukunft zu sein, welches für junge Leute einen Erstkontakt zu Politik darstellt.</p>
<p><strong>Talking ´bout my….. iGeneration</strong></p>
<p>Vor dem Hintergrund, dass unsere Generation den Großteil ihres Lebens online organisiert, entsteht eine neue Coolness, dessen Zentrum es ist, immer „up-to-date“ und wahrgenommen, also im End-Effekt engagiert zu sein.</p>
<p>Trotzdem sinkt im Gegensatz aber unser Interesse an Politik allgemein. Wir beobachten also zum einem eine aktive Bewegung gegen Menschenrechtseinschränkungen und für Demokratie, zum anderen ist immer wieder von Politikverdrossenheit, Desinteresse und Ablehnung der Politik gegenüber die Rede.</p>
<p>Das Internet kann hier durchaus als helfender Vermittler genutzt werden. Der Großteil der 18-29jährigen würde einem Politiker am ehesten durch das Internet seine Ansichten darbieten oder seinem Ärger Raum schaffen.</p>
<p>Dadurch entsteht ein öffentlicher politischer Diskurs, an dem jeder teilhaben kann.</p>
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		<title>Selfmarketing</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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		<description><![CDATA[Lerne dich selbst und vor allem deine Stärken kennen und zu vermarkten. Welche Strategien kannst du verfolgen um dich zu verwirklichen? Hier findest du heraus was du willst und wie du dir gesteckte Ziele erreichen kannst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lerne dich selbst und vor allem deine Stärken kennen und zu vermarkten.<span id="more-303"></span></p>
<p>Welche Strategien kannst du verfolgen um dich zu verwirklichen? Hier findest du heraus was du willst und wie du dir gesteckte Ziele erreichen kannst.</p>
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		<title>Debattierclub</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:04:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Beim Diskutieren einen kühlen Kopf bewahren, rhetorische Tricks und psychologische Strategien zum Führen von hitzigen Debatten – hier kannst du dich technisch austoben und weiterbilden. Diskussionskultur vom Feinsten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Diskutieren einen kühlen Kopf bewahren, rhetorische Tricks und psychologische Strategien zum Führen von hitzigen Debatten <span id="more-301"></span>– hier kannst du dich technisch austoben und weiterbilden. Diskussionskultur vom Feinsten.</p>
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		<title>Simulation Europäisches Parlament</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem Rollenspiel werden euch die Arbeitsweise und Grundzüge des Europäischen Parlaments vermittelt.Hier kannst du die richtigen Entscheidungen endlich selbst treffen.]]></description>
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